ulrich christian füting projektberatung

Themenletter zeigen auf,
wo die Probleme liegen und wie man sie beseitigen kann.

Krisenmanagement in der Informatik

Die richtige Strategie, vorbeugen und vorbereitet sein !

Krisen in der Informatik geht normalerweise ein Störfall voraus, der nicht richtig eingeschätzt und bearbeitet wurde. Sei es der Ausfall wichtiger Systeme im Tagesgeschäft, sei es der Eintritt unlösbarer Probleme in Projekten. In beiden Fällen wird viel zu oft durch Negieren, Probieren und Herumdoktern das Problem verschlimmert und nicht gelöst. In den meisten Fällen fehlt es an klaren Richtlinien, wann ein Problem zur Krise wird und wie mit Problem und Krise umgegangen werden muss. Überall dort, wo ein solches Krisenbewusstsein vorhanden ist, gelingt es meist besser und schneller, Krisen einzudämmen und möglichst geräuschlos zu bewältigen. Wir müssen also Informatik-Krisen vordenken, das heißt als generelles organisatorisches Problem sehen, um auch in Krisen planvoll und gezielt zu handeln.

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Projekt-Controlling in der Informatik

Termine halten statt Projekt-Frust !

Das Stichwort Projekt-Controlling findet sich heute irgendwo auf allen Organisationscharts der Informatik. Oft ist es aber nur ein neuer Name für die altbewährte Projekt-Budget-Überwachung. Modernes Projekt-Controlling kann aber viel mehr. Es versorgt Projektleiter und Management mit Zahlen, die Arbeitsfortschritt, Dynamik, Qualität, Wirtschaftlichkeit und Ergebnis der Projekte zuverlässig beurteilen lassen. Kurz gesagt, es schafft Transparenz im Projektgeschehen. Natürlich muss man ein wenig investieren, um solche Aussagen über ein Projekt zu erhalten. Gerade an diesen Aufwänden wird aber immer wieder der Rotstift angesetzt. Man begnügt sich mit einer Schlicht-Version des Projekt-Controllings. Die weit darüber hinausgehenden Möglichkeiten modernen Projekt-Controllings, Pünktlichkeit, Qualität und Budgettreue der Projekte sicherzustellen, bleiben ungenutzt.

Dieser Themenletter wird aus aktuellem Anlass zur Zeit überarbeitet.

Qualität und Projektmanagement

Was kostet Qualität ?

Qualität ist mittlerweile ein Vorstandsthema. Das heißt nicht, dass unsere Unternehmenslenker sich früher nicht darum gekümmert hätten. Dann wäre das „Made in Germany“ niemals zu einem Synonym für Qualität geworden. Nur hat die Modeströmung vom Shareholder Value in den letzten Jahren den Blick einseitig auf die Höhe der Kosten gelenkt. Da wurde nicht mehr gefragt, wofür das Geld denn ausgegeben wird, sondern der Rotstift angesetzt. Qualitätsprodukte zu entwickeln aber kostet Geld, manchmal sogar viel Geld. Wenn also bei den Entwicklungskosten gespart und das Controlling auf die Summen fixiert wird, erzwingt man damit eine Budgetoptimierung zu Lasten der Qualität. Die Qualitäts- oder in diesem Fall besser gesagt die Fehlerkosten fallen nämlich erst nach Abschluss der Entwicklungsarbeiten an. Das ist dann eine andere Kostenstelle und die Entwicklung steht sauber und kostengünstig da. Sie werden mir zustimmen, dass diese Entwicklung korrigiert werden muss.

Dieser Themenletter wird aus aktuellem Anlass zur Zeit überarbeitet.