ulrich christian füting projektberatung

Troubleshooting im Projektmanagement
 ist eine Anleitung, Projektprobleme zu bewältigen, bevor sie zur Krise werden.

Wenn ein Projekt schief läuft, ist meist die erste Frage: „Was hat der Projektleiter falsch gemacht ?“ Das verengt den Blick und unterstellt, dass Projektleiter nicht in der Lage sind, ihren Job richtig zu tun. Diese Unterstellung ist einfach falsch ! Um herauszufinden, warum Projekte trotzdem baden gehen, lauten meine zusätzlichen Fragen: „Was machen andere Projektbeteiligte falsch ?“ bzw. „Was lassen andere den Projektleiter nicht richtig machen ?“ und vielleicht auch noch "Wo stellt sich der Projektleiter selbst ein Bein ?" Die Antworten auf diese Fragen sind mit mit den Trobleshouting-Checklisten schnell zu finden. So kann der Projektleiter feststellen, was in seinem Projekt vorgeht und im Bedarfsfall die nötigen Korrekturmaßnahmen einleiten, die im Buch ausführlich beschrieben sind.

troubleshooting-kreis

Troubleshooting ist keine Geheimwissenschaft, sondern läuft in allen Lebens- und Arbeitsbereichen gleich ab. Zuerst ist das Problem punktgenau zu identifizieren, dann sind die Ursachen und Einflussfaktoren herauszufinden, bei denen man ansetzen muss, um die eingetretenen Fehlentwick- lungen zu beseitigen. Zum Abschluss stellt man sicher, dass der gleiche Fehler nicht wieder passiert. Wenn Sie mit Fie- ber oder ähnlichem ihren Arzt aufsuchen, geht er genau so vor, nur hat er beeindruckende Fremdwörter dafür: Anam- nese, Diagnose, Therapie und zum Abschluss die immer gleiche Ermahnung, in Zukunft gesünder zu leben. Wie die- ser Kreis in Projekten zu gestalten ist und welche Personen darin aktiv, passiv und manchmal auch als Infektionsherd eingebunden sind, das erzählt dieses Buch inklusive einiger Therapievorschläge aus meinem Erfahrungsschatz.

Auszug aus der Rezension in projektMANAGEMENTaktuell 3/2004:

Die meisten Autoren schildern zunächst die Beste aller Projektmanagement-Welten und geben dann nach und nach zu, dass diese Welt viele Mängel hat. Füting geht in seinem Buch ganz anders vor. Er formuliert zu Beginn sein Programm so: “Wer einem Projektflop entgehen will, benötigt mehr als Know-how im Projektmanagement. Er muss auch wissen, welche Personen ein Projekt auf welche Weise zum Scheitern bringen können.”...... Das Werk könnte man denn auch ein sehr ernsthaftes und trotzdem vergnügliches Buch über angewandtes Steakholdermanagement und Projektpathologien nennen. Der Aufbau ist sehr klar, das gewählte Gliederungsprinzip konsequent durchgehalten: Zunächst kommt die Diagnose in kurzer Form, dann eine ausführliche Fallgeschichte dazu und schließlich sozusagen das Gegengift. ....... Das Buch wäre schon verdienstvoll genug, hätte sich der Verfasser mit den Fallbeispielen begnügt, das hat er aber, wie schon erwähnt, nicht getan. Jeder Diagnose folgt auch eine Therapie. ...... der Leser ist immer gut beraten, wenn er sich davon inspirieren läßt. Ganz nebenbei entsteht so ein überaus lebensnahes Lehrbuch des Projektmanagements. Alles in allem ein sehr empfehlenswertes, didaktisch sehr gut gemachtes Werk, das ganz neue Wege geht. Nicht nur der Anfänger, der noch wenig von den menschlichen Abgründen im Projektmanagement ahnt, sondern auch der Profi, dem nichts Menschliches mehr fremd ist, wird davon profitieren. Wer das Buch gelesen hat, man kann es wegen seines hohen Unterhaltungswertes auch am Strand oder einem verregneten Wochenende tun, bei dem werden sich Projektboykotteure in Zukunft etwas schwerer tun.

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